Portfolio-Strategien

Wert erhalten

Von Karl-Heinz Möller · 2023

Ausgangspunkt für ein von Anlageprofis geleitetes Management ist die Größe des Vermögens. Zu beachten sind dabei die Kosten der Beratung und der Verwaltung. Hohe verfügbare Summen bieten darüber hinaus erhebliche Spielräume beim Investieren.

Eine Frau macht sich Notizen und berechnet Zahlen
Je nach Anlageziel und Risikoaffinität entstehen individuelle Depots. Foto: iStock / ijeab

Für eine individuelle Anlagestrategie tragen die Bedürfnisse und das persönliche Umfeld das Konzept. Kundinnen und Kunden möchten wissen, welche Auswirkungen die geopolitischen Entwicklungen, die pandemischen Folgen und andere globale Trends wie Inflation haben. 

Berater von Capgemini untersuchten in einer Studie Trends für das Wealth Management und haben aus modellbasierten Analysen und Branchenerfahrung Konsequenzen abgeleitet. Demnach durchlaufe das Segment einen Paradigmenwechsel, der durch den demografischen Wandel, den Vermögenstransfer zwischen den Generationen, den wachsenden Einfluss der vermögenden Millennials und die zunehmende Digitalisierung vorangetrieben wird. Die Anlegenden von heute verfügen über mehr Wissen als je zuvor und haben Zugang zu Recherche-Tools auf Knopfdruck.

Wealth Management im Umbruch

Finanzberater stehen vor der Herausforderung, die Performance ihrer Kundenportfolios in einem von Risiken und Unsicherheiten geprägten Anlageklima zu steigern. Auch verschärften neue Vorschriften Geschäftsmodelle und Wettbewerbskräfte. Die wichtigste Frage könnte daher heute lauten: Wie können sich Vermögensverwaltungsunternehmen von anderen abheben, dynamisch wachsen und ihren Einsatz rechtfertigen, wenn immer mehr Angebote standardisiert werden?

Portfolio-Strategien nach Bedarf und Vermögen

Die Studie identifiziert Trends für Private Banking und Wealth Management im Jahr 2023. Anlegenden suchen zunehmend nach neuen Portfoliostrategien, wie beispielsweise die der direkten Indexierung. Eine vermehrte Nachfrage nach ausgelagerten Dienstleistungen im Stile eines Chief Investment Officers (CIO) sei im Markt der Vermögenden zu spüren. Inhaltlich geht es dabei um Aufgaben, die Investitionen des eigenen Unternehmens einbezieht. In diesem Kontext ist die Form des Family Office relevant, eine interessante Zielgruppe für Privatbanken. 

Für weniger Vermögende oder Individualisten könnte die Investition in einen globalen Investmentfonds sinnvoll sein. Grundsätzlich bündeln Investmentfonds zahlreiche Finanzprodukte (Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe sowie Derivate wie Optionen), die von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet werden. Möglich wäre dazu eine passive Variante im Rahmen eines Exchange-Traded-Fund-Konzeptes. 

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