Anzeige

Small Caps

Aktiv gemanagte Small Caps mit Perspektive

Von Andrew Paisley · 2020

Viele Anleger haben während der Corona bedingten Verkaufswelle „Mega Caps“ als vermeintlich sicheren Hafen bevorzugt und sind in den vergangenen Monaten der Erholung auch sehr gut damit gefahren. Allerdings hat unsere mehr als 20 Jahre andauernde Erfahrung mit Small Caps, und das sind immerhin vier Wirtschaftszyklen, gezeigt, dass kleinere Unternehmen über zahlreiche Regionen und verschiedene Zeiträume hinweg eine historische Outperformance gegenüber ihren großen Mitbewerbern generieren. Deshalb sollten Investoren neben den sicheren Häfen der Large Caps auch kleinere Unternehmen bei der Aufstellung eines gut diversifizierten Portfolios berücksichtigen, erklärt Andrew Paisley, Head of Smaller Companies bei Aberdeen Standard Investments.

Andrew Paisley, Leiter Small Caps bei Aberdeen Standard Investments

Small Caps weisen naturgemäß mehr Wachstumsspielraum auf als ihre größeren, etablierteren Mitbewerber. Ihr Bekanntheitsgrad ist geringer als der von Large Caps, was einen sprunghaften Kursanstieg nach sich ziehen kann, wenn die Märkte auf das Unternehmen aufmerksam werden. Kleinere Unternehmen sind überdies flexibler und in der Lage, besser auf verändernde Markttrends zu reagieren. Das hat „disruptiven“ Small-Cap-Unternehmen die Möglichkeit gegeben, in bis dahin unzugängliche Bereiche vorzudringen. Viele von ihnen haben schnell Marktanteile erobert und ihre ressourcenstärkeren Blue-Chip-Mitbewerber verdrängt. Es genügt ein Blick auf die Unternehmen, die hinter der raschen Entwicklung in den Bereichen Online-Handel, Lebensmittellieferdienste, Automatisierung und Gesundheit stecken, um die Potenziale kleinerer Unternehmen zu erkennen. Viele Anleger schrecken allerdings aufgrund vermeintlich hoher Risiken vor Small-Cap-Investments zurück. In der Tat schwanken die Erträge kleinerer Unternehmen in den meisten Regionen stärker als die ihrer Large-Cap-Pendants.

So war auch für kleinere Unternehmen 2020 ein Jahr voller Herausforderungen. Der Ausblick für 2021 sieht dagegen für Stock Picker rosiger aus. Die Entdeckung potenzieller Impfstoffe gegen das Coronavirus sorgt nach einem düsteren Jahr für die dringend benötigte Aufmunterung. Mit der Zeit sollte das den Volkswirtschaften eine Rückkehr zur „Normalität“ ermöglichen. Insbesondere für kleinere Unternehmen sind das gute Nachrichten. Zwar sind sie in der Regel als Erste von einem Abschwung betroffen. Aber sie sind auch die Ersten, die sich wieder erholen, wenn die Märkte nach oben drehen. Hinzu kommt, dass Small Caps infolge der jüngsten Underperformance mit einem so hohen Abschlag gegenüber Large Caps gehandelt werden wie noch nie. Und schon jetzt lassen viele europäische Small Caps auf das Jahr gesehen große Unternehmen hinter sich. Zudem lassen sich Risiken durch Anlagen in Unternehmen hoher Qualität deutlich verringern. Das Small-Cap-Universum ist riesig und umfasst eine Vielzahl rentabler und gut geführter Unternehmen. Viele von ihnen haben starke Bilanzen und sind in der Lage, ihre Wettbewerbsvorteile zu verteidigen. So haben auch nicht alle kleineren Unternehmen unter der Krise gleich stark gelitten. Die über lange Anlagehorizonte gesehene Outperformance von Small Caps gegenüber ihren großen Mitbewerbern untermauert zudem die positiven Aussichten. 

Small-Cap-Aktien einem breiteren Portfolio beizumischen, hat darüber hinaus zahlreiche Diversifizierungsvorteile für Anleger, denn kleinere Unternehmen können andere Ertragsquellen als Large Caps bieten und sind damit eine gute Ergänzung zu diesen. Auch sind sie tendenziell stärker auf die Binnenwirtschaft ausgerichtet als ihre größeren, internationalen Konkurrenten. In Europa etwa generieren kleinere Unternehmen 66 Prozent ihres Umsatzes im Inland. Bei Large Caps sind es lediglich 45 Prozent. Zudem werden kleinere Unternehmen meist von unternehmensspezifischen Faktoren beeinflusst. Das heißt, sie können sich als weniger empfindlich (wenn auch nicht als völlig immun) gegenüber globalen Trends und Währungsschwankungen erweisen. 

Bei ESG-Aspekten ist der aktive Dialog gefragt

Wenn es darum geht, die Risiken und Chancen einer Anlage zu verstehen, ist die Analyse von ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales und Governance) ein entscheidendes Element, denn Unternehmen mit guten ESG-Praktiken erzielen im Allgemeinen bessere Ergebnisse als solche, die diesen Aspekten weniger Bedeutung beimessen. Doch angesichts der dazu benötigten Ressourcen sind viele Small Caps hier noch nicht so gut aufgestellt. Zahlreiche Firmen ergreifen zwar die richtigen Maßnahmen, legen ihre Aktivitäten aber nicht entsprechend offen. Darum macht der aktive Dialog mit den Firmen einen Großteil unseres ESG-Engagements aus. Wir verfügen über ein umfassendes Maßnahmenprogramm, mit dem wir versuchen, die Performance der Unternehmen, in die wir anlegen, zu verbessern. Dabei legen wir den Fokus sowohl auf die finanzielle als auch die ökologische und soziale Nachhaltigkeit der Firmen. 

Attraktive Chancen bei gezielter Auswahl 

Kleinere Unternehmen bieten zweifellos eine umfassende und vielseitige Palette an Chancen. Historisch betrachtet schneiden sie besser ab als Large Caps und sie sind häufig die Pioniere zukunftsweisender Industrien. Small Caps bieten zudem eine alternative Ertragsquelle zu größeren Unternehmen. Darüber hinaus machen Small Caps weltweit sogar rund 70 Prozent der börsennotierten Unternehmen aus. Daher sind aber auch umfangreiche Ressourcen vonnöten, um den gesamten Sektor abzudecken. Zudem sind mitunter nur spärliche Informationen verfügbar. Um die besten und erfolgversprechendsten Unternehmen für das Portfolio zu identifizieren, bedarf es daher der langjährigen Expertise eines spezialisierten Teams von Portfoliomanagern und Analysten, wie es bei Aberdeen Standard Investments inzwischen seit Jahrzehnten aufgebaut wurde. Dass sich all dies gemeinsam mit dem Fokus auf einen Bottom-up-Ansatzes und echtem aktiven Management auszahlt, zeigt sich nicht zuletzt in der kürzlich erfolgten erneuten Auszeichnung von Aberdeen Standard Investments als „Bester Asset Manager Aktien Nebenwerte“ durch das Analysehaus Scope.

Small Caps: Kleine Unternehmen, große Chancen?

Disclaimer

Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Die in diesen Marketing-Unterlagen enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Herausgegeben von Aberdeen Standard Investments Luxembourg S.A., zugelassen und beaufsichtigt durch die CSSF in Luxemburg.

Kontakt

Aberdeen Standard Investments
Bockenheimer Landstraße 25
60325 Frankfurt am Main
E-Mail: info.germany@aberdeenstandard.com
Web: http://aberdeenstandard.de

Weiterführende Artikel

Array
(
    [micrositeID] => 12
    [micro_portalID] => 27
    [micro_name] => Worin investieren?
    [micro_image] => 4582
    [micro_user] => 1
    [micro_created] => 1455630772
    [micro_last_edit_user] => 1
    [micro_last_edit_date] => 1567513253
    [micro_cID] => 246
    [micro_status] => 1
    [micro_cache] => 0
    [deleted] => 0
)