Tages- & Festgeld

Sparen ohne Risiko

Von Gregor Lule · 2017

Wer sich bei Anlage seines Geldes für ein Tages- oder Festgeldkonto entscheidet, kann zwar nur mit geringen Renditechancen rechnen. Dafür ist der Aufwand bei dieser Anlageform minimal und bei einer Insolvenz der Bank greift die Einlagensicherung. Während der aktuellen Niedrigzinsphase sollte der Anlagehorizont allerdings drei Jahre nicht überschreiten.

Ein Mann hält zwei Sparschweine in seinen Händen

Jede Form der Geldanlage wird von drei zentralen Elementen beeinflusst: Liquidität, Sicherheit und Rendite. Dabei gilt: Je liquider und sicherer die Geldanlage, desto weniger Rendite wirft das Investment ab. Dies zeigt sich an den beiden Anlagemöglichkeiten in ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto.

Tagesgeldkonto ist kostenfrei

Das Tagesgeldkonto ist grundsätzlich ein Bankkonto, auf das jederzeit Geld eingezahlt oder abgeholt werden kann. Es erfüllt mit Blick auf die Liquidität und Sicherheit höchste Ansprüche und bedeutet für den Anleger minimalen Aufwand. In der Regel erheben Banken darauf keine Gebühren und bei einer Bankenpleite greift die Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro. Nachteil sind die derzeit extrem niedrigen Zinszahlungen.

Anzahl der Personen in Deutschland, die Tagesgeld-, Termingeld- oder Festgeldanlagen getätigt haben. Quelle: IfD Allensbach, 2017

Festgeld: Kürzere Laufzeit präferieren  

Sparer, denen in erster Linie Flexibilität wichtig ist, können als Alternative zum Tagesgeld auch über eine Anlage in Festgeld nachdenken. Dahinter verbergen sich Anlagen mit festem Zins und einer vorher vereinbarten Laufzeit. Viele Banken staffeln ihre Angebote dabei nach der Höhe der Anlagesumme, die höchsten Zinsen auf Festgeld bieten oft Direktbanken. Ein großer Nachteil ist die mangelnde Flexibilität bei längeren Laufzeiten. 

Eine bislang noch wenig bekannte Alternative zu reinen Tages- oder Festgeldangeboten ist das sogenannte Kombigeld. Bei dieser Variante legt der Sparer sein Geld zu festen Zinsen und über eine vereinbarte Laufzeit an, kann aber während der Laufzeit jederzeit über einen bestimmten Prozentsatz des angelegten Geldes verfügen. Dafür sind im Vergleich zu reinen Festgeldkonten die Zinsen niedriger.

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