Alternative Investments

Grüne Power für das Depot

Von Karl-Heinz Möller · 2021

Geldmünzen liegen in Stapeln nebeneinander, darauf wachsen kleine Pflanzen
Alternative Investments stehen hoch im Kurs der Anleger. Foto: iStock / holwichaikawee

Zu diesem speziellen Segment zählen Geldanlagen, die nicht auf klassischen Finanzprodukten wie Aktien, Anleihen oder börsennotierte Investmentfonds beruhen. Das Spektrum der Möglichkeiten ist breit gestreut und reicht von A wie Antiquitäten über H wie Hedgefonds bis Z wie Zinnsoldaten. Inhaltlich stehen aktuell Investments mit Aspekten der Nachhaltigkeit wie Windkraft, Wasserkraft, Biogas und Solartechnologie hoch im Kurs der Anleger.

Das Angebot an Alternativen Investments im Sinne von Nachhaltigkeit ist äußerst heterogen. Es ist Asset- und produktübergreifend und reicht von Windkrafträdern für erneuerbare Energie, über Aufforstung der Wälder, bis hin zu alternativen Supermärkten und Objekten wie urbanen Wohnvierteln, die sich mit regenerativem Strom selbst versorgen.

Alternative Investments haben ökonomische Relevanz

Idee hinter den Alternativen Investmentfonds ist, privaten wie institutionellen Anlegern Möglichkeiten zu offerieren, teilzuhaben an Großprojekten und finanziell wie ideell zu profitieren. Die ideale Lösung dafür sind speziell aufgebaute und ausgerichtete Fonds, die in Projekte investieren, die Kapital in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe erfordern. Deren Bedeutung hat sowohl aus volkswirtschaftlicher als auch aus privatwirtschaftlicher Sicht ökonomische Relevanz. Im Bereich der Erneuerbaren Energien werden mit Hilfe Alternativer Fonds (AIFs) Off-Shore-Windparks errichtet und Solarkraftwerke im Zuge der Energiewende erstellt. Gegenstand von AIFs mit nachhaltigem Hintergrund können emissionsarme Fabriken, PKW-Flotten, Logistiksysteme Land- und Forstwirtschaft sein, die in der Summe eine nachhaltige Versorgung gewährleisten.

Die Fonds unterliegen strengen regulatorischen Regeln

AIFs werden von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) angeboten. Die KVG ist für die Verwaltung des Vermögens verantwortlich und entscheidet darüber, wie das eingesammelte Anlegerkapital investiert wird. Ferner ist die KVG für das Risikomanagement verantwortlich. Unternehmen müssen ein Prüfverfahren durchlaufen, um von der als KVG BaFin zugelassen zu werden. Das Vermögen wird nicht in verbriefte Werte, sondern in reale Vermögensgegenstände investiert. Im Gegensatz zu vielen anderen klassischen Anlageprodukten sind Alternative Investmentfonds nicht börsenabhängig. Es handelt sich vielmehr um unternehmerische Beteiligungen an Sachwerten. Darum gibt es auch keinen festen Zinssatz. Die Anleger sind am erwirtschafteten Ergebnis des AIFs beteiligt.

Quellen:
www.agora-energiewende.de
www.bafin.de
www.bvai.de

Perfomance mit Sicherheit

Alternative Investmentfonds (AIF) entstanden im Rahmen einer neuen europäischen Kapitalmarktgesetzgebung, um höchste Sicherheitsstandards für Anleger zu gewährleisten. Fonds werden von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) angeboten, die für die Verwaltung des Vermögens verantwortlich sind. 

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