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Produktporträt

Tiefe Barrieren und optimierter Einstieg

Von DekaBank Deutsche Girozentrale · 2017

Hussam Masri, Leiter des Produktmanagements der DekaBank, zu Express-Zertifikaten mit tiefen Barrieren und optimiertem Einstieg, welche Anlegern die Möglichkeit bieten, Renditechancen am Aktienmarkt zu nutzen.

Immer mehr Konjunkturdaten sprechen dafür, dass die Wirtschaft in Euroland wieder Tritt fasst. Viele Unternehmen berichten über steigende Umsätze und mehr Aufträge, zudem präsentierten einige Konzerne mittlerweile wieder neue Rekordgewinne. Das verschafft den Aktienbörsen Rückenwind. Dennoch bleiben viele Anleger skeptisch. Denn vor allem am US-Markt sind viele Titel bereits ambitioniert bewertet und die Erwartungen an die wirtschaftlichen Pläne der neuen US-Regierung hoch gesteckt. Das birgt Enttäuschungspotenzial. Auch in Europa gibt es noch Fragezeichen, da die Folgen des Brexit weiterhin ungeklärt sind. In Folge dieser Unsicherheiten kommt es häufig zu schwer kalkulierbaren Schwankungen an den Finanzmärkten.

Einigen Anlegern erscheint daher das Risiko einer direkten Anlage in Aktien zu hoch. Sie wollen sich aber nicht mit den niedrigen Zinsen zufriedengeben, die beispielsweise Staatsanleihen oder Festgelder abwerfen. Für diese Anleger können Express-Zertifikate eine interessante Investmentmöglichkeit sein. Im Gegensatz zu einem direkten Investment in Aktien können Anleger mit Express-Zertifikaten schon bei seitwärts tendierenden oder auch fallenden Kursen des Basiswerts attraktive Renditen erzielen. Basiswerte sind in der Regel Aktien oder Indizes. 

Große Bandbreite an Ausstattungsmerkmalen

Bei Express-Zertifikaten gibt es diverse Ausgestaltungsmöglichkeiten, die auf die unterschiedlichen Anlegerbedürfnisse eingehen. Den individuellen Wünschen können Anleger durch die Wahl der Laufzeit, des Basiswerts, fester oder variabler Verzinsung, gleichbleibender oder fallender Tilgungsschwellen, des Airbag-Levels oder der Höhe der Barrieren Rechnung tragen. Anleger sollten insbesondere darauf achten, dass sich ihre Markterwartungen an den zugrundeliegenden Basiswert in den Eigenschaften des jeweiligen Produkts widerspiegeln.

Express-Zertifikate bieten die Möglichkeit einer attraktiven Verzinsung, die deutlich höher ausfällt als bei sicheren Staatspapieren. Die Laufzeit beträgt aktuell vier bis sechs Jahre, es  besteht aber die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Liegt der Kurs des Basiswerts am Ende eines Laufzeitjahrs auf oder über einer vorher definierten Schwelle, der sogenannten Tilgungsschwelle, wird das Express-Zertifikat vorzeitig zum Nennbetrag einschließlich der aufgelaufenen Zinsen zurückgezahlt. Liegt der Basiswert dagegen unter der jeweiligen Tilgungsschwelle, läuft das Zertifikat unverändert weiter und wird am Ende des nächsten Laufzeitjahres erneut überprüft. 

Wird das Zertifikat nicht vorzeitig zurückgezahlt, ist eine weitere im Vorhinein definierte Kursschwelle, die Barriere, für die Höhe und Art der Rückzahlung relevant. Die Barrierenbetrachtung kann dabei je nach Ausgestaltung stichtagsbezogen, kontinuierlich oder für einen festgelegten Zeitraum vorgenommen werden. Wird die Barriere nicht unterschritten, wird das Zertifikat zum Nennbetrag zurückgezahlt. Sollte der Kurs des Basiswerts allerdings unter die Barriere fallen, kommt es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust. Darüber hinaus sollten Anleger beachten, dass bei Express-Zertifikaten an einer positiven Kursentwicklung des Basiswerts nicht teilgenommen wird, da maximal der Nennbetrag sowie die maßgeblichen Zinsen gezahlt werden.

Justierung der Risiken 

Aufgrund der zahlreichen Ausstattungsmöglichkeiten können Anleger Risiken im Vergleich zur Direktanlage in Aktien steuern, was gerade für Anleger, die einen Erst-Einstieg in den Aktienmarkt in Betracht ziehen, interessant sein kann. So gibt es Express-Zertifikate, bei denen die Tilgungsschwelle bezogen auf den Startwert von Laufzeitjahr zu Laufzeitjahr sinkt. Selbst wenn also der Kurs des Basiswerts auf der Stelle tritt oder sogar leicht nachgibt, steigt über die Laufzeit hinweg kontinuierlich die Chance, dass der Anleger sein Kapital samt Zinsen vorzeitig zurückgezahlt bekommt.

Sollte es zu keiner vorzeitigen Rückzahlung kommen, kann über die Höhe der gewählten Barriere die Chance auf die Rückzahlung zum Nennbetrag am Laufzeitende beeinflusst werden. Je nach Chance-/ Risiko-Profil stehen dabei auch Papiere zur Wahl, bei denen die Barriere weit unter dem Startniveau des Basiswerts liegt – im Einzelfall können das bis zu 65 Prozent sein. Je niedriger die Barriere, desto geringer ist dabei aber auch die mögliche Rendite.

Auch durch die Wahl des zugrundeliegenden Basiswerts können Risiken beeinflusst werden. Mutigere Anleger können direkt auf eine einzelne Aktie setzen, während vorsichtige Anleger Express-Zertifikate auf einen breit diversifizierten Aktienindex oder auch einen Aktienfonds zurückgreifen können. 

Best-in-Feature, Quelle: Deka Bank

Den Einstiegszeitraum optimieren

Darüber hinaus gibt es Express-Zertifikate, die über ein Best-In-Feature verfügen. In diesem Fall wird nach der Emission der Kurs des Basiswerts betrachtet – und zwar über einen vorab definierten Zeitraum. Anschließend wird der niedrigste Schlusskurs des betreffenden Tages als Startwert für das Zertifikat festgelegt. Beträgt die Best-In-Periode beispielsweise einen Monat, startet der Anleger vom niedrigsten Kursniveau des gesamten ersten Monats. Mit diesem zusätzlichen Ausstattungsmerkmal kann der Anleger sicherstellen, dass der jeweils niedrigste Kurs des Basiswerts innerhalb der beobachteten  Best-In-Periode für die Festlegung von Barrieren und Basispreisen herangezogen wird. Somit kann der Anleger sicher sein, seinen Einstieg vom Markttiming her optimal zu gestalten und die im Produkt vorgesehenen Puffer maximal auszuschöpfen.

Wie bei jeder Schuldverschreibung besteht allerdings auch bei den Express-Zertifikaten ein Emittentenrisiko. Gerät der Herausgeber in finanzielle Schwierigkeiten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen. Deshalb sollten Anleger auf die Bonität des Emittenten Wert legen und nur einen Emittenten mit erstklassigen Ratings wählen. 

Die DekaBank verfügt über eine gute Bonität. So hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) im Februar 2017 das Emittentenrating* der DekaBank auf die Note A+ angehoben, eine der besten Ratingeinschätzungen im deutschen Markt.*

*S & P: Emittentenrating von A+, stabiler Ausblick (Standard & Poor’s, Update vom 09.02.2017); Moody’s: Emittentenrating (Long-Term Senior Unsecured Debt and Issuer Rating) von Aa3, stabiler Ausblick (Moody’s, Update vom 05.01.2017). Weitere Ratings und aktuelle Ratingberichte finden Sie unter www.deka.de/deka-gruppe/investor-relations/ratings

Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den Wertpapierprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Bedingungen und eventueller Nachträge bei der DekaBank kostenlos erhältlich ist oder unter www.dekabank.de heruntergeladen werden kann.

Kontakt

DekaBank Deutsche Girozentrale
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt am Main
E-Mail: service@deka.de
Web: https://zertifikate.deka.de