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Gastbeitrag

Drei Argumente für „Income“

Von J-P. Morgan Asset Management · 2015

Ertragsorientiertes Anlegen ist nichts Neues, sondern vielmehr seit Jahrzehnten ein zentrales Investmentthema. Viele Anleger nutzen ihre Ersparnisse, um Erträge zu generieren – zur Ergänzung bestehender Einkünfte, um die Auswirkungen volatiler Märkte abzufedern oder um die Erträge zu reinvestieren und so einen langfristigen Vermögenszuwachs zu erzielen. Angesichts der historisch niedrigen Zinsen müssen Anleger heute jedoch über traditionelle Ertragsquellen hinausblicken, wenn sie das gewohnte Ertragsniveau erzielen wollen, wie Christoph Bergweiler, Leiter Deutschland bei J.P. Morgan Asset Management beschreibt.

„Income“ lässt sich mit Anlageklassen erzielen, die regelmäßig und kontinuierlich Zahlungen ausschütten. Hierzu zählen etwa Anleihen oder Dividendenpapiere von Unternehmen. Es gibt verschiedene Gründe, warum Anleger ertragsorientiertes Investieren in Erwägung ziehen sollten:

Puffer gegen Marktvolatilität: In Zeiten volatiler Märkte können ertragsorientierte Investments die Rendite sichern: Bei monatlich schwankenden Kursrenditen trägt ein regelmäßiger und kontinuierlicher Ertragsstrom (auch wenn er nicht garantiert ist) zur Stabilität eines Anlageportfolios bei. Langfristiger Vermögenszuwachs durch Reinvestition: Die im Laufe der Zeit eingehenden Erträge können einen wesentlichen Beitrag zur Gesamtrendite leisten. Die Reinvestition regelmäßiger Erträge kann die Rendite durch den Zinseszinseffekt nachhaltig erhöhen. Ertragsorientierte Anlagen sind also auch bestens geeignet, um für die Zukunft zu sparen. Steigerung vorhandener Einkünfte, beispielsweise im Ruhestand: Immer mehr Anleger verlassen sich auf ihre Ersparnisse, um beispielsweise im Ruhestand ein zusätzliches Einkommen zu haben. Durch ertragsorientierte Investments haben Anleger besseren Zugang zu attraktiveren Ertragsströmen und können so die Auswirkungen niedriger Zinssätze kompensieren.

Drei Dinge, die es zu beachten gilt

Egal ob ertragsorientierte Anleger ihr erzieltes „Einkommen“ behalten oder reinvestieren wollen – oder auch eine Mischung aus beidem favorisiert wird: Entscheidend ist, dass Anlageklassen gewählt werden, die tatsächlich regelmäßig attraktive Erträge ausschütten. Dazu muss sich der Anleger bewusst werden, dass dies heutzutage nur mit einem höheren Risiko erreicht werden kann, als mit klassischen „sichere Anlagehäfen“. Um erfolgreich ertragsorientiert zu investieren, gilt es drei entscheidende Dinge zu beachten:

1. Nicht ausschließlich auf kurzfristige Geldanlagen wie beispielweise Sparbücher, Tagesgeldkonten oder kurzfristige Termineinlagen setzen: Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist es leider nicht ausreichend, seine Ersparnisse auf dem Bankkonto zu lassen oder in kurzfristige Staatsanleihen zu investieren. Denn heutzutage sind die damit zu erzielenden Erträge sehr viel niedriger, also noch vor einigen Jahren. Wer heutzutage sein Erspartes in Bankeinlagen oder kürzer laufende Staatsanleihen investiert, erleidet einen realen Einkommensverlust, da der Wert der Investition nicht mit der Inflationsrate Schritt hält.

2. Über den Tellerrand hinausblicken: Wird das Anlageuniversum auf bestimmte Anlageklassen beschränkt, entgeht Anlegern bedeutendes Renditepotenzial. Konzentriert man sich etwa auf deutsche Staatsanleihen, lässt sich damit derzeit auch nur wenig Ertrag erzielen. Anleger, die sich auf der Suche nach Erträgen dagegen auch in andere Märkte vorwagen, erschließen sich ein breiteres Spektrum globaler Anlagemöglichkeiten. Durch eine stärkere Diversifizierung von Anlageklassen und Sektoren können sie so die Schwankungsintensität reduzieren.

3. Diverse Ertrags- und Renditequellen maximieren: Um im derzeitigen Niedrigzinsumfeld nachhaltige Erträge zu erzielen, muss man mehr denn je ein breiteres und globaleres Anlagespektrum in Betracht ziehen. Genau das bieten ertragsorientierte Multi-Asset-Fonds. Sie investieren flexibel in verschiedene renditestarke und ertragsgenerierende Vermögenswerte wie etwa Dividendenpapiere, Unternehmens- und Schwellenmarktanleihen sowie Immobilientitel und Wandelanleihen.

Transparenz und Durchhaltevermögen

Was Anleger dabei erfahrungsgemäß auch schätzen ist die Transparenz regelmäßiger Ausschüttungen: Sie zeigen ganz genau auf, wie viel ein Fonds an Ertrag erwirtschaftet hat. Nicht viele andere Anlageformen sind so transparent!

Die Kombination aus Transparenz und dem stabilisierenden Effekt, den regelmäßige Ausschüttungen auf das Gesamtrisiko eines Portfolio haben können, macht eine Income-Strategie zu einer echten Alternative im aktuellen Marktumfeld, das durch deutlich gestiegene Schwankungen geprägt ist. Die regelmäßigen Erträge werden kalkulierbar und verlässlich ausgeschüttet – unabhängig davon wie die Entwicklung an der Börse gerade ist. Selbst wenn es mal wieder turbulenter an den Märkten zugehen sollte: Dividenden und Kupons werden trotzdem gezahlt und kommen den Anlegern zugute. Dabei gilt es allerdings, langfristig investiert zu bleiben und auch in schwierigeren Phasen, wie wir sie aktuell beobachten, Ruhe zu bewahren. So zahlt sich Kontinuität und Ausdauer dank regelmäßiger Erträge beim Income Investment aus.

Aktives Risikomanagement im Fokus

Um auch im schwankungsreichen, anspruchsvollen Marktumfeld regelmäßige Erträge erwirtschaften zu können, sollte ein Investmentansatz für ertragsorientierte Anlagen folgende drei Komponenten berücksichtigen:

1. Flexibilität, das heißt die Möglichkeit zu haben, dort zu investieren, wo sich im jeweils die attraktivsten Kaufgelegenheiten ergeben.

2. Eine möglichst breite Diversifizierung über verschiedene Regionen, Anlageklassen und das gesamte Spektrum der Kapitalstruktur hinweg.

3. Ein besonderer Fokus ist auf das Risikomanagement zu legen. Es gilt, unkontrollierte oder konzentrierte Risiken zu vermeiden und jede Ertragskomponente risikobezogen abzuwägen.

Das Fondsmanagement sollte dabei stets die Balance zwischen potenziellen Kursgewinnen und laufenden Erträgen im Blick haben, um ein „optimales“ Chance-Risiko-Profil für Income-Anleger zu ermöglichen. Ebenso ist es wichtig, dass die Ausschüttungen jeweils aus den unterschiedlichen Ertragsquellen generiert werden, und nicht etwa das zugrundeliegende Kapital dafür genutzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt

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Web: www.jpmorganassetmanagement.de